Moinsen.
Hab mir beim Kieferchirurgen 2 mal 2 ziehen lassen, einmal in den Oster- und einmal in den Herbstferien. Ich hatte große Angst vor der ersten OP, habe mir eine Dormicum Tablette (Dämmerschlaf) geben lassen. Diese hat jedoch überhaupt nichts genützt! Ich wurde ins Wartezimmer gesetzt und sollte solange warten, bis die Tablette wirkt, aber es ist auch nach einer halben Stunde absolut nichts passiert. Letztendlich habe ich es dann mit einer örtlichen Betäubung durchgestanden (Bei der zweiten habe ich dann gleich auf das Dormicum verzichtet).
Das schlimmste an der zweiten OP war die Spritze in den Gaumen, die hat wirklich ziemlich unangenehm gedrückt. Bei der ersten hat die Betäubung unten nicht richtig gewirkt, und das hat wirklich grauenvoll geschmerzt… Hab dann noch eine reinbekommen, nen Moment gewartet, und dann gings.
Danach hatte ich trotz Schwellungsprophylaxe beide Male ne Riesenbacke, das war wirklich unangenehm, weil es die ersten Tage in den Mundwinkeln sehr gezogen hat. Wenn ich Schmerzen hatte, gabs eine Ibuprofen, ansonsten wars ganz gut auszuhalten. Genervt hat natürlich die Einschränkung beim Thema Essen und der Fakt, dass man wegen der Kiefersperre den Mund weder richtig zu- noch aufmachen kann… Nach der zweiten OP hatte ich durch den Druck noch eine aufgeplatzte Lippe, aber das ging auch vorbei. Bei beiden Malen war die Geschichte nach einer Woche überstanden und das Fädenziehen war nun wirklich völlig harmlos.
Insgesamt kann man sagen, dass es nicht so schlimm war, wie ich vorher dachte. Einige Aspekte gibt es allerdings, die nach der OP wirklich nervig sind, aber alles in allem hab ich es gut überstanden.
Paul, 15: Habs mir schlimmer vorgestellt ;)
